Neue Qualität durch mehr Wettbewerbe!

Medien-Information vom 08. 02. 2006.

Weltweit ist Göttingen zwar immer noch als Universitätsstadt mit einer faszinierenden historischen Innenstadt bekannt. In Wirklichkeit muss ein ständiger, massiver Substanzverlust festgestellt werden. Der Verein Stadt und Planung Göttingen e.V. hält deshalb eine vollständige Inventarisierung der noch vorhandenen Denkmalobjekte sowie mehr Wettbewerbe für zwingend.

Der Verein begrüsst das konsequente Festhalten an aufgestellten Forderungen an einen Investor für das Nikolaiviertel. Gleiches hätte auch beim ehemaligen Lünemann-Areal unnötige Verluste erspart und städtebauliche Qualität sichern können.

In einer Stellungnahme des anerkannten Stadtplaners Prof. Dr. Karl Ganser an den Verein ist zu lesen: “Die Stadtkerne werden nicht dadurch überleben, indem sie der Konkurrenz mit den gleichen Nutzungen und Bauformen begegnen wie an der Peripherie. Wenn es dann überall gleich aussieht, dann wird die Sehnsucht nach authentischer Stadtqualität dominant. Wohl dem, der dann noch Stadtgeschichte in originaler Bausubstanz, neue Architektur in aussergewöhnlicher Qualität und Betriebsformen jenseits der Massenbanalität anbieten kann.“

Vor diesem Hintergrund erhält der Umgang mit dem Nikolaiviertel strategische Bedeutung für die Stadt und die gesamte Region. Wer dem Verein unterstellt, er wolle die Stadt unter eine Käseglocke stellen, hat leider überhaupt nicht begriffen, worum es geht: gewachsene Strukturen differenziert zu fördern und neue Qualität einzufordern, dass ist intelligente Stadtentwicklung!

Der Vorsitzende Uwe Scheibler empfiehlt deshalb eine gestaffelte, aber vollständige Inventarisierung aller Denkmalobjekte im Stadtgebiet mit Priorität des Wallbereichs. Unter Berücksichtigung dieser Grundlage sollte dann rasch das Planungsleitbild für die Altstadt neu bearbeitet und die Qualität neuer Eingriffe durch städtebauliche Wettbewerbe und Workshops unter öffentlicher Beteiligung gefördert werden.

Täuschungsmanöver wie „falsche Fassaden“, wie jetzt gerade am Beispiel des Kaufland-Projekts an der Kurzen Geismarstrasse im Bau sind da auch der falsche Weg. Oder wie es Vorstand Rolf Lauterbach prognostiziert: „Ästhetik wird wieder eine gesuchte städtebauliche Qualität werden!“

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